Geschichte der SRK-Therapiestelle

Im Jahre 1974 gründete die Sektion Werdenberg-Sargans des Schweiz. Roten Kreuzes eine Beratungsstelle für Kinder mit cerebralen Bewegungsstörungen.  Aus dieser Beratungsstelle entstand sukzessive die heutige „SRK-Therapiestelle für Kinder und Jugendliche Buchs-Mels-Altstätten“.  Im Jahre 1999 wurde dann ein eigenständiger Verein gegründet. Bis ins Frühjahr 2018 war der langjährige Kinderarzt Dr. Urs Suenderhauf, Buchs als Präsident für die erfolgreiche Entwicklung der gemeinnützigen Institution verantwortlich.

 

Der Zweck der Trägerschaft ist es, den Kindern in den Regionen Sarganserland, Werdenberg und dem oberen Rheintal eine optimale Therapie anzubieten, damit sie sich gemäss ihren Fähigkeiten später in der Gesellschaft integrieren können.

 

In Buchs, Mels und Altstätten führt der Verein je eine Therapiestelle. Insgesamt arbeiten dort um die 30 Therapeutinnen und Therapeuten in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Psychmotoriktherapie und Logopädie. Ebenfalls werden Physio- und Ergotherapie an der Heilpädagogischen Schule Trübbach von dieser Stelle abgedeckt.

 

Da die ersten Lebensjahre entscheidend für die weitere Entwicklung eines Kindes sind, ist es wichtig, dass Auffälligkeiten oder Behinderungen möglichst früh erkannt werden. Eine gute und baldige Diagnose ist aber wertlos, wenn nicht auch frühzeitig eine Behandlung erfolgt.

 

An unseren Therapiestellen werden Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Diagnosen und Behinderungsgraden behandelt und gefördert. Hauptsächlich sind dies Kinder mit Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Sprachstörungen, sowie Entwicklungsrückständen und Verhaltensauffälligkeiten.

 

Die Therapien werden durch die Invalidenversicherung, die Krankenkassen und Schulgemeinden finanziert. Durch die Sparmassnahmen im Gesundheitswesen wird es jedoch zunehmend schwieriger, für alle Kinder einen Kostenträger zu finden. Deshalb freuen wir uns über jedes neue Vereinsmitglied, das durch seinen Mitgliederbeitrag oder durch eine Spende mithilft, in Härtefällen die Therapie zu finanzieren.

 

Buchs, im Mai 2018                                                                                Diego Forrer, Präsident